ich bin zu faul um nachzudenken und zu schreiben. deswegen verfasse ich jetzt keinen neuen beitrag. schlafende löwen sehen friedlich aus. gut nacht.
psychonym - 1. Dez, 02:42
ich bin heute so klarsichtig, als ob ich nicht existiere.
psychonym - 28. Nov, 18:34
ihr bauch ist dick geschwollen. ihr kind gebiert sie oral. sie weiß, wie der vater heißt.
psychonym - 28. Nov, 04:51
Sie ist schwanger und weiß nicht, von wem das Kind ist.
Ob es überhaupt ein Kind ist, weiß sie auch nicht.
Aber ihr Bauch ist dick. Hmpf.
psychonym - 26. Nov, 09:20
merkt denn keiner dass ich verdammt noch mal tot bin?
psychonym - 23. Nov, 16:00
Heute morgen bin ich gerade noch so wachgelegen, dass ich sie hören konnte. Wasserhahn, Kaffeemaschine, Zahnbürste.Radio an. Durch die Milchglastüre konnte ich ihren Schatten sehen, wie sie emsig ihre Dinge verrichtete, und auf einmal musste ich weinen. Ich hatte dieses Mitleids-Gefühl im Bauch. Auf einmal tat sie mir leid und ich wusste selbst nicht warum. Dann verließ sie die Wohnung, und ich wusste wieso ich geweint hatte. Weil ich diesen Tagesablauf ,und die ohne jegliche Mühe bewältigten Aufgaben nie schaffen werde.
psychonym - 18. Nov, 15:19
psychonym - 17. Nov, 07:12

ich bin der dreizehnte apostel, ich bin der achte zwerg, mich hat man nicht in petto- mich soll man nicht, mich darf man nicht
psychonym - 17. Nov, 03:21
in dieser nacht wurde ein selbst gestohlen. das ist traurig. denn es war ein schönes selbst. wieder fehlt eine facette im studel der welt. weinen ändert nichts. aber es beruhigt. warum fließen keine tränen? emotion ist der sichtbare ausdruck von gefühl. ist die verbindung zwischen beiden gestört? fehlt gefühl? diese frage ist nicht zu beantworten. und das selbst bleibt verschollen.
psychonym - 17. Nov, 02:42
blaue zungen die nichts anderes tun als sich selbst im spiegel zu betrachten. rote ohren vollkommen verschlossen sind um nichts mehr von allem zu hören bis auf den monotonen inneren klang der eigenen stimme. augen die trüb und geschlossen gerade aus stieren um durch alles hindurch zu sehn um doch nichts mit zu bekommen.
psychonym - 17. Nov, 00:41
Dialog mit mir.
In mir Säure, außen Zuckerfäden. Wie kann Böses so schnell einen samtroten Vorhang bekommen? Lebkuchenhäuschen. Innen die Hexe, genau so fühle ich mich. Irgendwie bin ich paradox, in mir selbst. Ich gehör da nicht hinein. Ich fühle mich wie ein umwerfendes Lächeln mit geschlossenem Mund, um die Zahnlosigkeit zu verbergen.
psychonym - 16. Nov, 23:26
warmer schnee. wüstenregen. einsame zweisamkeit.
psychonym - 16. Nov, 22:44
Ich weiß nicht. Es schneit. Irgendwie komm ich mir vor als wär ich im Nirgendwo. Diese weichen Schneeflocken, die sofort wieder zerschmelzen. Meine Kollegen, so kommt es mir vor. Verkannt und grau liegen sie dann irgendwann zu Haufen gestapelt auf dem Gehsteig. Schneeflockenkonzentrationslager.
Was passiert eigentlich mit dem Schnee, den die Schneekehrer wegkehren? Wird der aufgetaut? Und dann?
psychonym - 16. Nov, 16:01
als ich mal klein war, dachte ich bei rot und weiß und schwarz immer an vampire. tu ich heut heimlich immer noch. nur will ich heut kein vampir mehr sein. wer will den ernsthaft unsterblich sein?
igitt.
psychonym - 16. Nov, 10:18